Marienwerder ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 1.640 Einwohnern und 40.3 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Marienwerder mit 69,2% klar, Heizöl kommt auf 8,8% und Wärmepumpen auf 2,2% der 2.228 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Marienwerder hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 126,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 207 mit 3,7 MWp.
Der Baulandpreis in Marienwerder beträgt 253 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Brandenburg-Schnitt von 138 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Marienwerder noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,3% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 85,5%. Auch beim Mobilfunk ist Marienwerder mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Marienwerder hervorragend aufgestellt: 8 Ladepunkte (48,8 pro 10.000 Einwohner) an 4 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Marienwerder im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Marienwerder
In Marienwerder entfallen 78,0% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,8 kWp in Marienwerder deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Mit nur 1,3% Glasfaseranteil hat Marienwerder erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.