Marienrachdorf ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 1.041 Einwohnern und 5.0 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Von den 330 Gebäuden in Marienrachdorf heizen 49,4% mit Gas und 30,6% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 1,8%, Holz/Pellets auf 5,5%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Marienrachdorf hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 104,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 109 mit 1,1 MWp.
Mit 67 €/m² liegt der Baulandpreis in Marienrachdorf deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Marienrachdorf noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,5% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,5%. Auch beim Mobilfunk ist Marienrachdorf mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
330 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage9,7 kWp
Erste Anlage24.09.2004
Letzte Anlage26.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B465%
Grundsteuer A345%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.041
Fläche5.0 km²
Bevölkerungsdichte206 Ew/km²
Postleitzahl56242
BundeslandRheinland-Pfalz
Marienrachdorf im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlMarienrachdorfRheinland-PfalzDeutschland
Gas-Heizung49,4%28,3%37,4%
Wärmepumpe1,8%6,4%5,1%
Bauland67,4 €/m²129,9 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser1,5%34,0%41,7%
💡 Tipps für Marienrachdorf
Heizungswechsel prüfen
In Marienrachdorf entfallen 80,0% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Solaranlage planen
Die in Marienrachdorf erfassten Anlagen haben im Mittel 9,7 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 1,5% Glasfaseranteil hat Marienrachdorf erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Marienrachdorf
Wie heizt man in Marienrachdorf?
Die Heizenergieträger in den 330 Gebäuden von Marienrachdorf verteilen sich so: Gas (49,4%), Heizöl (30,6%), Holz/Pellets (5,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 80,0%. Wärmepumpen sind mit 1,8% noch eine Randerscheinung; der Bundesdurchschnitt liegt bei 5,1%. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Marienrachdorf deutlich über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Marienrachdorf?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Marienrachdorf rund 104,7 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 109 Anlagen mit 1,1 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 24.09.2004 ans Netz, die neueste am 26.02.2026.
Was kostet Bauland in Marienrachdorf?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Marienrachdorf beträgt 67 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Marienrachdorf deutlich unter dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 33.720 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 465%.
Wie schnell ist das Internet in Marienrachdorf?
Der Glasfaserausbau hat Marienrachdorf noch nicht erreicht: Lediglich 1,5% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 96,5% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.