Die Gemeinde Marienheide liegt in Nordrhein-Westfalen und zählt 13.356 Einwohner bei einer Fläche von 55.0 km².
Das bevölkerungsreichste Land wandelt sich vom Kohle- zum Erneuerbaren-Standort, der Gasanteil ist historisch hoch.
Die Wärmewende hat Marienheide noch nicht erreicht: 84,0% der 4.914 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 5,6% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Marienheide hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 88,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 1.177 mit 11,6 MWp.
Der Baulandpreis in Marienheide beträgt 106 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Nordrhein-Westfalen-Schnitt von 220 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 97,0% der Haushalte in Marienheide mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 45,0%. Auch beim Mobilfunk ist Marienheide mit 99,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 12 Ladepunkten an 6 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Marienheide gut ausgebaut (9,0 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Marienheide
Mit 84,0% fossiler Heizenergie in Marienheide gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Marienheide üblichen Anlagengrößen von 9,9 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Marienheide schreitet voran (45,0%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.