Die Mittelstadt Marburg, Universitätsstadt in Hessen zählt 73.544 Einwohner und erstreckt sich über 123.9 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Marburg, Universitätsstadt noch nicht erreicht: 90,3% der 9.383 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,2% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Marburg, Universitätsstadt hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 52,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 3.861 mit 49,1 MWp. Das ist Platz 6 unter den 425 Gemeinden in Hessen.
Der Baulandpreis in Marburg, Universitätsstadt beträgt 100 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Hessen-Schnitt von 222 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Marburg, Universitätsstadt liegt mit 9,8% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 94,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Marburg, Universitätsstadt mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 136 Ladepunkten an 67 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Marburg, Universitätsstadt gut ausgebaut (18,5 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 8 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Marburg, Universitätsstadt
Mit 90,3% fossiler Heizenergie in Marburg, Universitätsstadt gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Marburg, Universitätsstadt üblichen Anlagengrößen von 12,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 9,8% Glasfaseranteil hat Marburg, Universitätsstadt erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.