Märkisch Linden ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 1.207 Einwohnern und 44.2 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Die Wärmewende hat Märkisch Linden noch nicht erreicht: 83,7% der 178 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,4% kaum eine Rolle.
Die 143 Solaranlagen in Märkisch Linden haben eine überdurchschnittliche Größe von 138,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 19,8 MWp installiert.
Mit 49 €/m² liegt der Baulandpreis in Märkisch Linden deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 95,3% der Haushalte in Märkisch Linden mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 21,8%. Auch beim Mobilfunk ist Märkisch Linden mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
178 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage138,8 kWp
Erste Anlage15.07.2009
Letzte Anlage29.11.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B345%
Grundsteuer A230%
Gewerbesteuer310%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.207
Fläche44.2 km²
Bevölkerungsdichte27 Ew/km²
Postleitzahl16818
BundeslandBrandenburg
Märkisch Linden im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlMärkisch LindenBrandenburgDeutschland
Gas-Heizung61,2%50,5%37,4%
Wärmepumpe3,4%4,1%5,1%
Bauland49,9 €/m²138,7 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser21,8%31,3%41,7%
💡 Tipps für Märkisch Linden
Heizungswechsel prüfen
In Märkisch Linden entfallen 83,7% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 138,8 kWp in Märkisch Linden deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaseranschluss prüfen
Der Glasfaserausbau in Märkisch Linden schreitet voran (21,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.
Häufige Fragen zu Märkisch Linden
Wie heizt man in Märkisch Linden?
Märkisch Linden ist noch stark von fossilen Energieträgern abhängig: In den 178 Gebäuden mit Wohnraum entfallen 83,7% auf Gas (61,2%) und Heizöl (22,5%). Der Wärmepumpenanteil von 3,4% liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Brandenburg (Ø 50,5% Gas) liegt Märkisch Linden über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Märkisch Linden?
Die 143 Solaranlagen in Märkisch Linden fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 138,8 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 19,8 MWp. Die älteste Anlage ging am 15.07.2009 ans Netz, die neueste am 29.11.2025.
Was kostet Bauland in Märkisch Linden?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Märkisch Linden beträgt 49 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Märkisch Linden deutlich unter dem Brandenburg-Durchschnitt von 138 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 24.955 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 345%.
Wie schnell ist das Internet in Märkisch Linden?
In Märkisch Linden können 95,3% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 82,9% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 21,8% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.