Lindig ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 235 Einwohnern und 4.5 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Beim Heizungsmix fällt Lindig positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 55,7% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Lindig hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 93,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 22 mit 225,8 kWp.
Der Baulandpreis in Lindig beträgt 118 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m². Platz 4 der teuersten Gemeinden in Thüringen.
Beim Glasfaserausbau hat Lindig noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 5,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,0%. Auch beim Mobilfunk ist Lindig mit 97,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Lindig
In Lindig heizen noch 40,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,4% in Lindig zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Lindig üblichen Anlagengrößen von 10,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 5,0% Glasfaseranteil hat Lindig erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.