Lindholz ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 609 Einwohnern und 40.0 km² Fläche.
Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.
In Lindholz ist Heizöl mit 36,8% noch vor Gas (32,8%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 69,6% der 201 Gebäude fossil.
Die 55 Solaranlagen in Lindholz haben eine überdurchschnittliche Größe von 54,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 3,0 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Lindholz beträgt 123 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Mecklenburg-Vorpommern-Schnitt von 86 €/m².
Lindholz gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 99,7% Glasfaserquote und 99,7% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Lindholz mit 98,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
201 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage54,5 kWp
Erste Anlage30.07.2009
Letzte Anlage28.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B430%
Grundsteuer A350%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner609
Fläche40.0 km²
Bevölkerungsdichte15 Ew/km²
Postleitzahl18334
BundeslandMecklenburg-Vorpommern
Lindholz im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlLindholzMecklenburg…Deutschland
Gas-Heizung32,8%47,2%37,4%
Wärmepumpe0,0%3,4%5,1%
Bauland123,3 €/m²86,6 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser99,7%45,1%41,7%
💡 Tipps für Lindholz
Heizungswechsel prüfen
In Lindholz entfallen 69,6% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 54,5 kWp in Lindholz deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Lindholz
Wie heizt man in Lindholz?
Die Heizenergieträger in den 201 Gebäuden von Lindholz verteilen sich so: Heizöl (36,8%), Gas (32,8%), Holz/Pellets (11,9%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 69,6%. Der Wärmepumpenanteil von 0,0% liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern (Ø 47,2% Gas) liegt Lindholz unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Lindholz?
Die 55 Solaranlagen in Lindholz fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 54,5 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 3,0 MWp. Die älteste Anlage ging am 30.07.2009 ans Netz, die neueste am 28.01.2026.
Was kostet Bauland in Lindholz?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Lindholz beträgt 123 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Lindholz über dem Mecklenburg-Vorpommern-Durchschnitt von 86 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 61.675 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 430%.
Wie schnell ist das Internet in Lindholz?
Lindholz zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern: 99,7% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 99,7% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 99,3% 4G-Abdeckung, 98,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.