Lautrach ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.259 Einwohnern und 8.1 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Lautrach positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 59,6% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Lautrach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 201,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 253 mit 3,9 MWp.
Der Baulandpreis in Lautrach beträgt 140 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Lautrach liegt mit 11,5% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 98,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Lautrach mit 99,6% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Lautrach hervorragend aufgestellt: 9 Ladepunkte (71,5 pro 10.000 Einwohner) an 6 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Lautrach
In Lautrach heizen noch 44,4% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,4% in Lautrach zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 15,3 kWp in Lautrach deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 11,5% Glasfaseranteil hat Lautrach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.