Landkern ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 923 Einwohnern und 10.6 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Landkern positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 69,6% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Landkern hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 137,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 127 mit 1,3 MWp.
Mit 45 €/m² liegt der Baulandpreis in Landkern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Landkern noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,6% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,7%. Auch beim Mobilfunk ist Landkern mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Landkern hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (43,3 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Landkern
In Landkern heizen noch 55,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,8% in Landkern zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Landkern üblichen Anlagengrößen von 10,0 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,6% Glasfaseranteil hat Landkern erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.