Die Gemeinde Küssaberg liegt in Baden-Württemberg und zählt 5.520 Einwohner bei einer Fläche von 26.2 km².
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Küssaberg positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,0% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 63,4% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Küssaberg hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 126,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 698 mit 9,9 MWp.
Der Baulandpreis in Küssaberg beträgt 135 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Küssaberg liegt mit 16,3% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 94,3% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Küssaberg mit 97,8% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Küssaberg gut ausgebaut (10,9 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Küssaberg
In Küssaberg heizen noch 44,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,0% in Küssaberg zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Küssaberg üblichen Anlagengrößen von 14,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 16,3% Glasfaseranteil hat Küssaberg erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.