Kritzmow ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 3.964 Einwohnern und 14.9 km² Fläche.
Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Kritzmow mit 70,4% klar, Heizöl kommt auf 1,5% und Wärmepumpen auf 5,9% der 3.266 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kritzmow hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 104,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 413 mit 3,5 MWp.
Der Baulandpreis in Kritzmow beträgt 138 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Mecklenburg-Vorpommern-Schnitt von 86 €/m². Platz 3 der teuersten Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern.
Kritzmow gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 91,5% Glasfaserquote und 93,3% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Kritzmow mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kritzmow hervorragend aufgestellt: 10 Ladepunkte (25,2 pro 10.000 Einwohner) an 5 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kritzmow
Mit 71,9% fossiler Heizenergie in Kritzmow gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Kritzmow üblichen Anlagengrößen von 8,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.