Die Gemeinde Kranenburg liegt in Nordrhein-Westfalen und zählt 11.303 Einwohner bei einer Fläche von 76.9 km².
Das bevölkerungsreichste Land wandelt sich vom Kohle- zum Erneuerbaren-Standort, der Gasanteil ist historisch hoch.
Beim Heizungsmix fällt Kranenburg positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 78,8% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kranenburg hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 112,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 1.270 mit 20,3 MWp.
Der Baulandpreis in Kranenburg beträgt 170 €/m² und unter dem Nordrhein-Westfalen-Schnitt von 220 €/m².
Der Glasfaserausbau in Kranenburg ist mit 89,4% gut fortgeschritten, 98,0% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Kranenburg mit 98,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kranenburg hervorragend aufgestellt: 30 Ladepunkte (26,5 pro 10.000 Einwohner) an 16 Standorten. Davon sind 2 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
4.107 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage16,0 kWp
Erste Anlage28.11.2001
Letzte Anlage04.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B479%
Grundsteuer A255%
Gewerbesteuer414%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner11.303
Fläche76.9 km²
Bevölkerungsdichte147 Ew/km²
Postleitzahl47559
BundeslandNordrhein-Westfalen
💡 Tipps für Kranenburg
Heizungswechsel prüfen
Mit 78,8% fossiler Heizenergie in Kranenburg gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,4% in Kranenburg zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 16,0 kWp in Kranenburg deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Häufige Fragen zu Kranenburg
Wie heizt man in Kranenburg?
Die Heizenergieträger in den 4.107 Gebäuden von Kranenburg verteilen sich so: Gas (48,9%), Heizöl (29,9%), Wärmepumpe/Solarthermie (10,4%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 78,8%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 10,4% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen (Ø 60,8% Gas) liegt Kranenburg unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Kranenburg?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Kranenburg rund 112,4 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 1.270 Anlagen mit 20,3 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 28.11.2001 ans Netz, die neueste am 04.03.2026.
Was kostet Bauland in Kranenburg?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Kranenburg beträgt 170 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Kranenburg unter dem Nordrhein-Westfalen-Durchschnitt von 220 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 85.250 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 479%.
Wie schnell ist das Internet in Kranenburg?
In Kranenburg können 98,0% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 95,5% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 89,4% verfügbar. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 99,8% 4G-Abdeckung, 98,9% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Kranenburg?
Mit 26,5 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Kranenburg hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 30 Ladepunkte an 16 Standorten bereit (1 MW Gesamtleistung). Davon sind 2 Schnelllader.