Kölln-Reisiek ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 3.382 Einwohnern und 6.8 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Kölln-Reisiek noch nicht erreicht: 89,4% der 1.685 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 4,3% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kölln-Reisiek hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 92,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 314 mit 2,3 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 446 €/m² zählt Kölln-Reisiek zu den gehobeneren Standorten in Schleswig-Holstein. Platz 1 der teuersten Gemeinden in Schleswig-Holstein.
Die Glasfaserversorgung in Kölln-Reisiek liegt mit 6,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 94,4% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Kölln-Reisiek mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kölln-Reisiek hervorragend aufgestellt: 75 Ladepunkte (221,8 pro 10.000 Einwohner) an 40 Standorten. Davon sind 22 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Kölln-Reisiek im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Kölln-Reisiek
In Kölln-Reisiek entfallen 89,4% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Die in Kölln-Reisiek erfassten Anlagen haben im Mittel 7,2 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Mit nur 6,2% Glasfaseranteil hat Kölln-Reisiek erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.