Knüllwald ist eine kleine Gemeinde in Hessen mit 4.443 Einwohnern und 100.7 km² Fläche.
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
In Knüllwald ist Heizöl mit 62,5% noch vor Gas (10,7%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 73,2% der 1.566 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Knüllwald hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 145,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 647 mit 11,5 MWp.
Mit 62 €/m² liegt der Baulandpreis in Knüllwald deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Knüllwald noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 90,1%. Auch beim Mobilfunk ist Knüllwald mit 99,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Knüllwald hervorragend aufgestellt: 50 Ladepunkte (112,5 pro 10.000 Einwohner) an 30 Standorten. Besonders positiv: 23 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Knüllwald
In Knüllwald heizen noch 62,5% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,8 kWp in Knüllwald deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,1% Glasfaseranteil hat Knüllwald erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.