Kist ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.632 Einwohnern und 3.9 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Kist noch nicht erreicht: 80,2% der 788 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 6,3% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kist hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 115,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 303 mit 2,9 MWp.
Der Baulandpreis in Kist beträgt 226 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Der Glasfaserausbau in Kist ist mit 85,6% gut fortgeschritten, 88,5% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Kist mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Kist gut ausgebaut (7,6 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kist
In Kist heizen noch 50,4% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Kist üblichen Anlagengrößen von 9,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.