Kirschkau ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 191 Einwohnern und 6.0 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
In Kirschkau ist Heizöl mit 40,0% noch vor Gas (22,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 62,2% der 645 Gebäude fossil.
Die 21 Solaranlagen in Kirschkau haben eine überdurchschnittliche Größe von 87,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 1,8 MWp installiert.
Mit 48 €/m² liegt der Baulandpreis in Kirschkau deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Kirschkau noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,5%. Auch beim Mobilfunk ist Kirschkau mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kirschkau hervorragend aufgestellt: 3 Ladepunkte (157,1 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kirschkau
Mit 62,2% fossiler Heizenergie in Kirschkau gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 87,8 kWp in Kirschkau deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Kirschkau erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.