Die Gemeinde Kappel-Grafenhausen liegt in Baden-Württemberg und zählt 5.246 Einwohner bei einer Fläche von 25.7 km².
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Kappel-Grafenhausen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,3% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 60,1% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kappel-Grafenhausen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 137,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 719 mit 12,6 MWp.
Der Baulandpreis in Kappel-Grafenhausen beträgt 247 €/m², über dem Bundesdurchschnitt.
Die Glasfaserversorgung in Kappel-Grafenhausen liegt mit 7,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,6% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Kappel-Grafenhausen mit 84,8% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kappel-Grafenhausen hervorragend aufgestellt: 19 Ladepunkte (36,2 pro 10.000 Einwohner) an 9 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kappel-Grafenhausen
Mit 60,1% fossiler Heizenergie in Kappel-Grafenhausen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,3% in Kappel-Grafenhausen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,6 kWp in Kappel-Grafenhausen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 7,2% Glasfaseranteil hat Kappel-Grafenhausen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.