Kalkhorst ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 1.732 Einwohnern und 52.0 km² Fläche.
Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.
Beim Heizungsmix fällt Kalkhorst positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 71,3% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kalkhorst hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 117,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 204 mit 1,5 MWp.
Der Baulandpreis in Kalkhorst beträgt 103 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Mecklenburg-Vorpommern-Schnitt von 86 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 80,0% der Haushalte in Kalkhorst mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 41,8%. Auch beim Mobilfunk ist Kalkhorst mit 95,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kalkhorst hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (23,1 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kalkhorst
Mit 71,3% fossiler Heizenergie in Kalkhorst gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,7% in Kalkhorst zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Kalkhorst üblichen Anlagengrößen von 7,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Kalkhorst schreitet voran (41,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.