Illmensee ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 2.026 Einwohnern und 24.9 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Illmensee ist Heizöl mit 35,4% noch vor Gas (18,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 54,0% der 989 Gebäude fossil.
Die 355 Solaranlagen in Illmensee haben eine überdurchschnittliche Größe von 24,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 8,7 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Illmensee beträgt 96 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Illmensee liegt mit 15,6% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 78,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Illmensee mit 99,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Illmensee gut ausgebaut (9,9 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
989 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage24,5 kWp
Erste Anlage–
Letzte Anlage29.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B390%
Grundsteuer A350%
Gewerbesteuer370%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.026
Fläche24.9 km²
Bevölkerungsdichte81 Ew/km²
Postleitzahl88636
BundeslandBaden-Württemberg
Illmensee im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlIllmenseeBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung18,6%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,6%6,5%5,1%
Bauland96,8 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser15,6%30,0%41,7%
💡 Tipps für Illmensee
Heizungswechsel prüfen
In Illmensee entfallen 54,0% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 24,5 kWp in Illmensee deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 15,6% Glasfaseranteil hat Illmensee erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Illmensee
Wie heizt man in Illmensee?
Holz und Pellets spielen in Illmensee eine überdurchschnittliche Rolle: 24,6% der 989 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (35,4%), Holz/Pellets (24,6%). Der Wärmepumpenanteil von 6,6% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Illmensee deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Illmensee?
Die 355 Solaranlagen in Illmensee fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 24,5 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 8,7 MWp. Die älteste Anlage ging am – ans Netz, die neueste am 29.01.2026.
Was kostet Bauland in Illmensee?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Illmensee beträgt 96 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Illmensee deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 48.405 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 390%.
Wie schnell ist das Internet in Illmensee?
In Illmensee können 78,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 43,2% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 15,6% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 99,9% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Illmensee?
In Illmensee gibt es 2 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 72 kW. Das entspricht 9,9 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Positiv: 1 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).