Holzmaden ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 2.284 Einwohnern und 3.1 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Holzmaden positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,0% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 64,6% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Holzmaden hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 139,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 318 mit 3,2 MWp.
Bauland ist in Holzmaden mit 634 €/m² sehr teuer – das 3,5-Fache des Bundesdurchschnitts.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 97,1% der Haushalte in Holzmaden mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 42,8%. Auch beim Mobilfunk ist Holzmaden mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Holzmaden gut ausgebaut (13,1 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Holzmaden im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Holzmaden
In Holzmaden heizen noch 52,9% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,0% in Holzmaden zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die in Holzmaden erfassten Anlagen haben im Mittel 10,1 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Der Glasfaserausbau in Holzmaden schreitet voran (42,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.