Die Gemeinde Höchst i. Odw. liegt in Hessen und zählt 9.744 Einwohner bei einer Fläche von 30.5 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
In Höchst i. Odw. ist Heizöl mit 46,9% noch vor Gas (31,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,5% der 2.344 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Höchst i. Odw. hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 72,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 705 mit 6,6 MWp.
Der Baulandpreis in Höchst i. Odw. beträgt 95 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Hessen-Schnitt von 222 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 93,8% der Haushalte in Höchst i. Odw. mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 23,6%. Auch beim Mobilfunk ist Höchst i. Odw. mit 96,3% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 17 Ladepunkten an 9 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Höchst i. Odw. gut ausgebaut (17,4 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Höchst i. Odw.
In Höchst i. Odw. heizen noch 46,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Höchst i. Odw. üblichen Anlagengrößen von 9,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Höchst i. Odw. schreitet voran (23,6%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.