Hildrizhausen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.581 Einwohnern und 12.2 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Hildrizhausen ist Heizöl mit 64,4% noch vor Gas (11,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 76,0% der 997 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Hildrizhausen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 101,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 363 mit 3,4 MWp.
Bauland ist in Hildrizhausen mit 715 €/m² sehr teuer – das 4,0-Fache des Bundesdurchschnitts. Platz 5 der teuersten Gemeinden in Baden-Württemberg.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 96,0% der Haushalte in Hildrizhausen mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 59,6%. Auch beim Mobilfunk ist Hildrizhausen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Hildrizhausen hervorragend aufgestellt: 12 Ladepunkte (33,5 pro 10.000 Einwohner) an 6 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hildrizhausen
In Hildrizhausen heizen noch 64,4% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Hildrizhausen üblichen Anlagengrößen von 9,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.