Hettstadt ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.597 Einwohnern und 13.9 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Hettstadt ist Heizöl mit 41,0% noch vor Gas (37,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,6% der 1.122 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Hettstadt hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 131,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 474 mit 8,3 MWp.
Der Baulandpreis in Hettstadt beträgt 226 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Hettstadt noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,8% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,8%. Auch beim Mobilfunk ist Hettstadt mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Hettstadt 1 Ladepunkte an 1 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hettstadt
In Hettstadt heizen noch 41,0% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,5 kWp in Hettstadt deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 3,8% Glasfaseranteil hat Hettstadt erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Mit 2,8 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner liegt Hettstadt unter dem Bundesziel. Gewerbetreibende und Vermieter können über das KfW-Programm 442 Zuschüsse für die Installation von Ladestationen beantragen.