Herdwangen-Schönach ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.385 Einwohnern und 36.5 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Herdwangen-Schönach ist Heizöl mit 32,2% noch vor Gas (20,5%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 52,7% der 918 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Herdwangen-Schönach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 173,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 588 mit 8,5 MWp.
Der Baulandpreis in Herdwangen-Schönach beträgt 96 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Herdwangen-Schönach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 67,0%.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Herdwangen-Schönach gut ausgebaut (8,9 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
918 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage14,5 kWp
Erste Anlage10.02.1976
Letzte Anlage06.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B300%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer340%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.385
Fläche36.5 km²
Bevölkerungsdichte92 Ew/km²
Postleitzahl88634
BundeslandBaden-Württemberg
💡 Tipps für Herdwangen-Schönach
Heizungswechsel prüfen
Mit 52,7% fossiler Heizenergie in Herdwangen-Schönach gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Solaranlage planen
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Herdwangen-Schönach üblichen Anlagengrößen von 14,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,2% Glasfaseranteil hat Herdwangen-Schönach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Herdwangen-Schönach
Wie heizt man in Herdwangen-Schönach?
Holz und Pellets spielen in Herdwangen-Schönach eine überdurchschnittliche Rolle: 24,5% der 918 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (32,2%), Holz/Pellets (24,5%). Der Wärmepumpenanteil von 9,8% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Herdwangen-Schönach unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Herdwangen-Schönach?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Herdwangen-Schönach rund 173,7 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 588 Anlagen mit 8,5 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 10.02.1976 ans Netz, die neueste am 06.03.2026.
Was kostet Bauland in Herdwangen-Schönach?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Herdwangen-Schönach beträgt 96 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Herdwangen-Schönach deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 48.405 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 300%.
Wie schnell ist das Internet in Herdwangen-Schönach?
Der Glasfaserausbau hat Herdwangen-Schönach noch nicht erreicht: Lediglich 0,2% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 67,0% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 71,7% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Herdwangen-Schönach?
In Herdwangen-Schönach gibt es 3 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 44 kW. Das entspricht 8,9 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.