Heinersreuth ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.700 Einwohnern und 14.7 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Heinersreuth noch nicht erreicht: 82,1% der 1.653 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 7,9% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Heinersreuth hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 117,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 434 mit 4,9 MWp.
Mit 77 €/m² liegt der Baulandpreis in Heinersreuth deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Heinersreuth noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,8% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,3%. Auch beim Mobilfunk ist Heinersreuth mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Heinersreuth 1 Ladepunkte an 1 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Heinersreuth
Mit 82,1% fossiler Heizenergie in Heinersreuth gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Heinersreuth üblichen Anlagengrößen von 11,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 2,8% Glasfaseranteil hat Heinersreuth erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Mit 2,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner liegt Heinersreuth unter dem Bundesziel. Gewerbetreibende und Vermieter können über das KfW-Programm 442 Zuschüsse für die Installation von Ladestationen beantragen.