Heiligengrabe ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 4.352 Einwohnern und 207.7 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Von den 1.385 Gebäuden in Heiligengrabe heizen 38,6% mit Gas und 31,3% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 3,5%, Holz/Pellets auf 12,5%.
Die 419 Solaranlagen in Heiligengrabe haben eine überdurchschnittliche Größe von 197,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 82,9 MWp installiert.
Mit 49 €/m² liegt der Baulandpreis in Heiligengrabe deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 95,8% der Haushalte in Heiligengrabe mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 32,0%. Auch beim Mobilfunk ist Heiligengrabe mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Heiligengrabe hervorragend aufgestellt: 14 Ladepunkte (32,2 pro 10.000 Einwohner) an 13 Standorten. Besonders positiv: 12 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Heiligengrabe
Mit 69,9% fossiler Heizenergie in Heiligengrabe gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 197,9 kWp in Heiligengrabe deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Der Glasfaserausbau in Heiligengrabe schreitet voran (32,0%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.