Heidgraben ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 2.872 Einwohnern und 5.4 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Heidgraben noch nicht erreicht: 90,1% der 2.124 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,8% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Heidgraben hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 105,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 304 mit 2,3 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 446 €/m² zählt Heidgraben zu den gehobeneren Standorten in Schleswig-Holstein. Platz 1 der teuersten Gemeinden in Schleswig-Holstein.
Der Glasfaserausbau in Heidgraben ist mit 78,3% gut fortgeschritten, 98,0% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Heidgraben mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Heidgraben gut ausgebaut (7,0 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Heidgraben
Mit 90,1% fossiler Heizenergie in Heidgraben gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Heidgraben üblichen Anlagengrößen von 7,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.