Die Gemeinde Heidenrod liegt in Hessen und zählt 7.437 Einwohner bei einer Fläche von 95.9 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Heidenrod noch nicht erreicht: 80,4% der 1.225 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,5% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Heidenrod hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 108,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 805 mit 9,3 MWp.
Der Baulandpreis in Heidenrod beträgt 277 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt und über dem Hessen-Schnitt von 222 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 94,8% der Haushalte in Heidenrod mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 47,3%. Auch beim Mobilfunk ist Heidenrod mit 94,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Heidenrod 2 Ladepunkte an 1 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Heidenrod
Mit 80,4% fossiler Heizenergie in Heidenrod gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Heidenrod üblichen Anlagengrößen von 11,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Heidenrod schreitet voran (47,3%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.
Mit 2,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner liegt Heidenrod unter dem Bundesziel. Gewerbetreibende und Vermieter können über das KfW-Programm 442 Zuschüsse für die Installation von Ladestationen beantragen.