Hardthausen am Kocher ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.478 Einwohnern und 35.6 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Hardthausen am Kocher positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,3% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 52,8% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Hardthausen am Kocher hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 140,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 629 mit 8,0 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 317 €/m² zählt Hardthausen am Kocher zu den gehobeneren Standorten in Baden-Württemberg.
Die Glasfaserversorgung in Hardthausen am Kocher liegt mit 5,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,2% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Hardthausen am Kocher mit 98,8% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hardthausen am Kocher
In Hardthausen am Kocher heizen noch 46,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,3% in Hardthausen am Kocher zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Hardthausen am Kocher üblichen Anlagengrößen von 12,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 5,2% Glasfaseranteil hat Hardthausen am Kocher erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.