Haldenwang ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.157 Einwohnern und 18.0 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Haldenwang positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,3% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 63,2% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Haldenwang hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 162,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 350 mit 4,9 MWp.
Der Baulandpreis in Haldenwang beträgt 150 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Haldenwang liegt mit 10,4% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 83,4% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Haldenwang mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Haldenwang
In Haldenwang heizen noch 54,6% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,3% in Haldenwang zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Haldenwang üblichen Anlagengrößen von 13,9 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 10,4% Glasfaseranteil hat Haldenwang erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.