Großheirath ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.554 Einwohnern und 22.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Großheirath ist Heizöl mit 40,2% noch vor Gas (25,9%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 66,1% der 1.271 Gebäude fossil.
Die 459 Solaranlagen in Großheirath haben eine überdurchschnittliche Größe von 79,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 36,3 MWp installiert.
Mit 61 €/m² liegt der Baulandpreis in Großheirath deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 98,1% der Haushalte in Großheirath mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 33,6%. Auch beim Mobilfunk ist Großheirath mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Großheirath gut ausgebaut (11,7 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
1.271 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage79,1 kWp
Erste Anlage22.02.2001
Letzte Anlage14.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B360%
Grundsteuer A360%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.554
Fläche22.3 km²
Bevölkerungsdichte114 Ew/km²
Postleitzahl96269
BundeslandBayern
Großheirath im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlGroßheirathBayernDeutschland
Gas-Heizung25,9%21,6%37,4%
Wärmepumpe6,0%6,2%5,1%
Bauland61,9 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser33,6%27,7%41,7%
💡 Tipps für Großheirath
Heizungsbestand prüfen
In Großheirath heizen noch 40,2% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 79,1 kWp in Großheirath deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaseranschluss prüfen
Der Glasfaserausbau in Großheirath schreitet voran (33,6%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.
Häufige Fragen zu Großheirath
Wie heizt man in Großheirath?
Die Heizenergieträger in den 1.271 Gebäuden von Großheirath verteilen sich so: Heizöl (40,2%), Gas (25,9%), Holz/Pellets (19,2%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 66,1%. Der Wärmepumpenanteil von 6,0% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Großheirath über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Großheirath?
Die 459 Solaranlagen in Großheirath fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 79,1 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 36,3 MWp. Die älteste Anlage ging am 22.02.2001 ans Netz, die neueste am 14.01.2026.
Was kostet Bauland in Großheirath?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Großheirath beträgt 61 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Großheirath deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 30.940 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 360%.
Wie schnell ist das Internet in Großheirath?
In Großheirath können 98,1% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 98,0% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 33,6% verfügbar. Das liegt unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Großheirath?
In Großheirath gibt es 3 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 150 kW. Das entspricht 11,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Positiv: 1 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.