Grosselfingen

Baden-Württemberg PLZ 72415 2.198 Einwohner 16.1 km²
293
Solaranlagen
5,6%
Gas-Heizung
157 €
Bauland/m²
52,4%
Glasfaser

Grosselfingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 2.198 Einwohnern und 16.1 km² Fläche.

Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.

In Grosselfingen ist Heizöl mit 57,8% noch vor Gas (5,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 63,4% der 1.366 Gebäude fossil.

Die 293 Solaranlagen in Grosselfingen haben eine überdurchschnittliche Größe von 20,3 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 5,9 MWp installiert.

Der Baulandpreis in Grosselfingen beträgt 157 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².

Bei der Breitbandversorgung erreichen 82,7% der Haushalte in Grosselfingen mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 52,4%. Auch beim Mobilfunk ist Grosselfingen mit 99,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.

🔥 Heizung & Energieträger

1.366 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
5,6%
Heizöl
57,8%
Fernwärme
7,5%
Wärmepumpe
6,1%
Holz/Pellets
13,4%

☀️ Solaranlagen

293
Anlagen
5,9 MWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage20,3 kWp
Erste Anlage01.09.1993
Letzte Anlage25.02.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

157 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B320%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer340%
Datenstand Hebesätze2024

🌐 Internet & Breitband

82,7%
≥ 50 Mbit/s
78,8%
≥ 100 Mbit/s
78,8%
≥ 1 Gbit/s
52,4%
Glasfaser
99,9%
4G Mobilfunk
99,9%
5G Mobilfunk

📍 Gemeindeprofil

Einwohner2.198
Fläche16.1 km²
Bevölkerungsdichte136 Ew/km²
Postleitzahl72415
BundeslandBaden-Württemberg

Grosselfingen im Vergleich

Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.

KennzahlGrosselfingenBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung5,6%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,1%6,5%5,1%
Bauland157,9 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser52,4%30,0%41,7%

💡 Tipps für Grosselfingen

Heizungsbestand prüfen

In Grosselfingen heizen noch 57,8% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.

Eigenverbrauch optimieren

Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,3 kWp in Grosselfingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.

Häufige Fragen zu Grosselfingen

Wie heizt man in Grosselfingen?
Die Heizenergieträger in den 1.366 Gebäuden von Grosselfingen verteilen sich so: Heizöl (57,8%), Holz/Pellets (13,4%), Fernwärme (7,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 63,4%. Der Wärmepumpenanteil von 6,1% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Grosselfingen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Grosselfingen?
Die 293 Solaranlagen in Grosselfingen fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 20,3 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 5,9 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.09.1993 ans Netz, die neueste am 25.02.2026.
Was kostet Bauland in Grosselfingen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Grosselfingen beträgt 157 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Grosselfingen deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 78.960 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 320%.
Wie schnell ist das Internet in Grosselfingen?
In Grosselfingen können 82,7% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 78,8% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 52,4% verfügbar. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 99,9% 4G-Abdeckung, 99,9% 5G.

Gemeinden in der Nähe

Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.