Grenderich ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 389 Einwohnern und 8.5 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
In Grenderich ist Heizöl mit 59,9% noch vor Gas (12,4%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 72,3% der 177 Gebäude fossil.
Die 67 Solaranlagen in Grenderich haben eine überdurchschnittliche Größe von 453,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 30,4 MWp installiert.
Mit 45 €/m² liegt der Baulandpreis in Grenderich deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Grenderich noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 76,8%. Auch beim Mobilfunk ist Grenderich mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
177 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage453,4 kWp
Erste Anlage06.07.2005
Letzte Anlage01.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B365%
Grundsteuer A300%
Gewerbesteuer365%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner389
Fläche8.5 km²
Bevölkerungsdichte45 Ew/km²
Postleitzahl56858
BundeslandRheinland-Pfalz
💡 Tipps für Grenderich
Ölheizung ersetzen
In Grenderich heizen noch 59,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 453,4 kWp in Grenderich deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 1,1% Glasfaseranteil hat Grenderich erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Grenderich
Wie heizt man in Grenderich?
Die Heizenergieträger in den 177 Gebäuden von Grenderich verteilen sich so: Heizöl (59,9%), Gas (12,4%), Holz/Pellets (8,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 72,3%. Der Wärmepumpenanteil von 6,8% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Grenderich deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Grenderich?
Die 67 Solaranlagen in Grenderich fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 453,4 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 30,4 MWp. Die älteste Anlage ging am 06.07.2005 ans Netz, die neueste am 01.02.2026.
Was kostet Bauland in Grenderich?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Grenderich beträgt 45 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Grenderich deutlich unter dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 22.655 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 365%.
Wie schnell ist das Internet in Grenderich?
Der Glasfaserausbau hat Grenderich noch nicht erreicht: Lediglich 1,1% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 76,8% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.