Graitschen b. Bürgel ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 384 Einwohnern und 4.7 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
In Graitschen b. Bürgel ist Heizöl mit 34,1% noch vor Gas (31,1%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 65,2% der 164 Gebäude fossil.
Die 37 Solaranlagen in Graitschen b. Bürgel haben eine überdurchschnittliche Größe von 30,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 1,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Graitschen b. Bürgel beträgt 118 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m². Platz 4 der teuersten Gemeinden in Thüringen.
Beim Glasfaserausbau hat Graitschen b. Bürgel noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 100,0%. Auch beim Mobilfunk ist Graitschen b. Bürgel mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Graitschen b. Bürgel hervorragend aufgestellt: 1 Ladepunkte (26,0 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Graitschen b. Bürgel
Mit 65,2% fossiler Heizenergie in Graitschen b. Bürgel gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 30,9 kWp in Graitschen b. Bürgel deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Graitschen b. Bürgel erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.