Grafenrheinfeld ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.435 Einwohnern und 11.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Von den 1.040 Gebäuden in Grafenrheinfeld heizen 55,8% mit Gas und 20,8% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 4,7%, Holz/Pellets auf 7,4%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Grafenrheinfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 164,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 566 mit 7,5 MWp.
Der Baulandpreis in Grafenrheinfeld beträgt 109 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Grafenrheinfeld liegt mit 5,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 99,6% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Grafenrheinfeld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Grafenrheinfeld hervorragend aufgestellt: 53 Ladepunkte (154,3 pro 10.000 Einwohner) an 27 Standorten. Davon sind 15 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Grafenrheinfeld
Mit 76,6% fossiler Heizenergie in Grafenrheinfeld gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Grafenrheinfeld üblichen Anlagengrößen von 13,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 5,2% Glasfaseranteil hat Grafenrheinfeld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.