Gerdshagen ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 445 Einwohnern und 23.0 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Von den 372 Gebäuden in Gerdshagen heizen 43,8% mit Gas und 31,5% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 2,7%, Holz/Pellets auf 8,1%.
Die 60 Solaranlagen in Gerdshagen haben eine überdurchschnittliche Größe von 649,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 38,9 MWp installiert.
Mit 32 €/m² liegt der Baulandpreis in Gerdshagen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Gerdshagen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,2%. Auch beim Mobilfunk ist Gerdshagen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Gerdshagen
Mit 75,3% fossiler Heizenergie in Gerdshagen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 649,0 kWp in Gerdshagen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Gerdshagen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.