Die Gemeinde Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt liegt in Hessen und zählt 14.493 Einwohner bei einer Fläche von 88.8 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt noch nicht erreicht: 81,5% der 4.176 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,4% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 105,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 1.535 mit 22,1 MWp.
Mit 62 €/m² liegt der Baulandpreis in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,3%. Auch beim Mobilfunk ist Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt mit 93,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt hervorragend aufgestellt: 53 Ladepunkte (36,6 pro 10.000 Einwohner) an 29 Standorten. Davon sind 12 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
Mit 81,5% fossiler Heizenergie in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt üblichen Anlagengrößen von 14,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 2,0% Glasfaseranteil hat Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.