Friemar ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 992 Einwohnern und 9.4 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Die Wärmewende hat Friemar noch nicht erreicht: 80,7% der 347 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,2% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Friemar hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 77,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 77 mit 598,9 kWp.
Mit 75 €/m² liegt der Baulandpreis in Friemar deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 98,0% der Haushalte in Friemar mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 20,8%. Auch beim Mobilfunk ist Friemar mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Friemar
Mit 80,7% fossiler Heizenergie in Friemar gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Friemar üblichen Anlagengrößen von 7,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Friemar schreitet voran (20,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.