Friedrichsholm ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 400 Einwohnern und 7.1 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Friedrichsholm noch nicht erreicht: 80,8% der 151 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,0% kaum eine Rolle.
Die 44 Solaranlagen in Friedrichsholm haben eine überdurchschnittliche Größe von 30,2 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 1,3 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Friedrichsholm beträgt 127 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt.
Beim Glasfaserausbau hat Friedrichsholm noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 0,0%. Auch beim Mobilfunk ist Friedrichsholm mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Friedrichsholm
Mit 80,8% fossiler Heizenergie in Friedrichsholm gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 30,2 kWp in Friedrichsholm deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Friedrichsholm erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.