Fredeburg ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 44 Einwohnern und 10.1 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Beim Heizungsmix fällt Fredeburg positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 21,3% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 63,9% ausmachen.
Die 3 Solaranlagen in Fredeburg haben eine überdurchschnittliche Größe von 66,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 199,4 kWp installiert.
Der Baulandpreis in Fredeburg beträgt 213 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und über dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 60,0% der Haushalte in Fredeburg mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 60,0%. Auch beim Mobilfunk ist Fredeburg mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Fredeburg hervorragend aufgestellt: 2 Ladepunkte (454,5 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
94 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage66,5 kWp
Erste Anlage30.06.2010
Letzte Anlage26.01.2022
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B290%
Grundsteuer A280%
Gewerbesteuer300%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner44
Fläche10.1 km²
Bevölkerungsdichte4 Ew/km²
Postleitzahl23909
BundeslandSchleswig-Holstein
💡 Tipps für Fredeburg
Heizungswechsel prüfen
Mit 63,9% fossiler Heizenergie in Fredeburg gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 21,3% in Fredeburg zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 66,5 kWp in Fredeburg deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Häufige Fragen zu Fredeburg
Wie heizt man in Fredeburg?
Die Heizenergieträger in den 94 Gebäuden von Fredeburg verteilen sich so: Gas (59,6%), Wärmepumpe/Solarthermie (21,3%), Fernwärme (7,4%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 63,9%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 21,3% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Schleswig-Holstein (Ø 49,8% Gas) liegt Fredeburg über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Fredeburg?
Die 3 Solaranlagen in Fredeburg fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 66,5 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 199,4 kWp. Die älteste Anlage ging am 30.06.2010 ans Netz, die neueste am 26.01.2022.
Was kostet Bauland in Fredeburg?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Fredeburg beträgt 213 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Fredeburg über dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt von 148 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 106.840 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 290%.
Wie schnell ist das Internet in Fredeburg?
In Fredeburg können 60,0% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 60,0% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 60,0% verfügbar. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Fredeburg?
Mit 454,5 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Fredeburg hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 2 Ladepunkte an 1 Standorten bereit (44 kW Gesamtleistung). Schnelllader sind noch nicht verfügbar.