Finsing ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 4.740 Einwohnern und 23.2 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Finsing positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 68,0% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Finsing hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 121,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 576 mit 10,5 MWp.
Bauland ist in Finsing mit 538 €/m² sehr teuer – das 3,0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Der Glasfaserausbau in Finsing ist mit 75,7% gut fortgeschritten, 98,8% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Finsing mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Finsing gut ausgebaut (12,7 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Finsing im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Finsing
In Finsing entfallen 68,0% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,7% in Finsing zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 18,2 kWp in Finsing deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.