Finsing

Bayern PLZ 85464 4.740 Einwohner 23.2 km²
576
Solaranlagen
31,9%
Gas-Heizung
538 €
Bauland/m²
75,7%
Glasfaser
6
Ladepunkte

Finsing ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 4.740 Einwohnern und 23.2 km² Fläche.

Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.

Beim Heizungsmix fällt Finsing positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 68,0% ausmachen.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist Finsing hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 121,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 576 mit 10,5 MWp.

Bauland ist in Finsing mit 538 €/m² sehr teuer – das 3,0-Fache des Bundesdurchschnitts.

Der Glasfaserausbau in Finsing ist mit 75,7% gut fortgeschritten, 98,8% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Finsing mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.

Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Finsing gut ausgebaut (12,7 pro 10.000 Einwohner).

🔥 Heizung & Energieträger

674 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
31,9%
Heizöl
36,1%
Fernwärme
3,0%
Wärmepumpe
11,7%
Holz/Pellets
7,9%

☀️ Solaranlagen

576
Anlagen
10,5 MWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage18,2 kWp
Erste Anlage21.06.2001
Letzte Anlage17.02.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

538 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B320%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer350%

🌐 Internet & Breitband

98,8%
≥ 50 Mbit/s
95,6%
≥ 100 Mbit/s
75,7%
≥ 1 Gbit/s
75,7%
Glasfaser
100,0%
4G Mobilfunk
100,0%
5G Mobilfunk

E-Mobilität

3
Ladestandorte
6
Ladepunkte
0
Schnelllader
65 kW
Gesamtleistung

📍 Gemeindeprofil

Einwohner4.740
Fläche23.2 km²
Bevölkerungsdichte204 Ew/km²
Postleitzahl85464
BundeslandBayern

💡 Tipps für Finsing

Heizungswechsel prüfen

Mit 68,0% fossiler Heizenergie in Finsing gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.

Vorreiter bei Wärmepumpen

Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,7% in Finsing zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.

Eigenverbrauch optimieren

Die durchschnittliche Anlagengröße von 18,2 kWp in Finsing deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.

Häufige Fragen zu Finsing

Wie heizt man in Finsing?
Die Heizenergieträger in den 674 Gebäuden von Finsing verteilen sich so: Heizöl (36,1%), Gas (31,9%), Wärmepumpe/Solarthermie (11,7%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 68,0%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 11,7% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Finsing über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Finsing?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Finsing rund 121,5 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 576 Anlagen mit 10,5 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 21.06.2001 ans Netz, die neueste am 17.02.2026.
Was kostet Bauland in Finsing?
Mit 538 €/m² gehört Finsing zu den teuersten Standorten in Bayern. Das ist Platz 322 von 2217 Gemeinden im Land. Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 269.215 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 320%.
Wie schnell ist das Internet in Finsing?
In Finsing können 98,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 95,6% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 75,7% verfügbar. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Finsing?
In Finsing gibt es 6 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 3 Standorten mit einer Gesamtleistung von 65 kW. Das entspricht 12,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.

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Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2022 (Statistikportal), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.