Erharting ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.005 Einwohnern und 13.7 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Erharting ist Heizöl mit 47,3% noch vor Gas (16,8%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 64,1% der 863 Gebäude fossil.
Die 234 Solaranlagen in Erharting haben eine überdurchschnittliche Größe von 34,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 8,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Erharting beträgt 197 €/m² und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Erharting liegt mit 14,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,3% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Erharting mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Erharting hervorragend aufgestellt: 32 Ladepunkte (318,4 pro 10.000 Einwohner) an 24 Standorten. Besonders positiv: 24 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
863 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage34,8 kWp
Erste Anlage01.05.1999
Letzte Anlage25.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B300%
Grundsteuer A400%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.005
Fläche13.7 km²
Bevölkerungsdichte73 Ew/km²
Postleitzahl84513
BundeslandBayern
Erharting im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlErhartingBayernDeutschland
Gas-Heizung16,8%21,6%37,4%
Wärmepumpe8,2%6,2%5,1%
Bauland197,2 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser14,9%27,7%41,7%
💡 Tipps für Erharting
Heizungsbestand prüfen
In Erharting heizen noch 47,3% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 34,8 kWp in Erharting deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 14,9% Glasfaseranteil hat Erharting erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Erharting
Wie heizt man in Erharting?
Die Heizenergieträger in den 863 Gebäuden von Erharting verteilen sich so: Heizöl (47,3%), Holz/Pellets (17,5%), Gas (16,8%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 64,1%. Der Wärmepumpenanteil von 8,2% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Erharting unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Erharting?
Die 234 Solaranlagen in Erharting fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 34,8 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 8,1 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.05.1999 ans Netz, die neueste am 25.02.2026.
Was kostet Bauland in Erharting?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Erharting beträgt 197 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Erharting deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 98.575 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 300%.
Wie schnell ist das Internet in Erharting?
In Erharting können 97,3% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 87,8% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 14,9% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Erharting?
Mit 318,4 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Erharting hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 32 Ladepunkte an 24 Standorten bereit (7 MW Gesamtleistung). Positiv: 24 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.