Durbach ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.123 Einwohnern und 26.3 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Durbach positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,1% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 61,1% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Durbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 129,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 533 mit 6,5 MWp.
Der Baulandpreis in Durbach beträgt 247 €/m², über dem Bundesdurchschnitt.
Der Glasfaserausbau in Durbach ist mit 87,2% gut fortgeschritten, 95,9% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Durbach mit 98,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Durbach hervorragend aufgestellt: 19 Ladepunkte (46,1 pro 10.000 Einwohner) an 10 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
1.615 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage12,1 kWp
Erste Anlage05.07.2001
Letzte Anlage18.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B360%
Grundsteuer A340%
Gewerbesteuer360%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.123
Fläche26.3 km²
Bevölkerungsdichte156 Ew/km²
Postleitzahl77770
BundeslandBaden-Württemberg
💡 Tipps für Durbach
Ölheizung ersetzen
In Durbach heizen noch 46,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,1% in Durbach zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Solaranlage planen
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Durbach üblichen Anlagengrößen von 12,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Häufige Fragen zu Durbach
Wie heizt man in Durbach?
Die Heizenergieträger in den 1.615 Gebäuden von Durbach verteilen sich so: Heizöl (46,8%), Holz/Pellets (18,2%), Gas (14,3%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 61,1%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 12,1% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Durbach deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Durbach?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Durbach rund 129,3 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 533 Anlagen mit 6,5 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 05.07.2001 ans Netz, die neueste am 18.02.2026.
Was kostet Bauland in Durbach?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Durbach beträgt 247 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 123.515 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 360%.
Wie schnell ist das Internet in Durbach?
In Durbach können 95,9% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 94,2% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 87,2% verfügbar. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 97,6% 4G-Abdeckung, 98,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Durbach?
Mit 46,1 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Durbach hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 19 Ladepunkte an 10 Standorten bereit (220 kW Gesamtleistung). Schnelllader sind noch nicht verfügbar.