Dohma ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 2.009 Einwohnern und 19.5 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Die Wärmewende hat Dohma noch nicht erreicht: 81,2% der 1.224 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,8% kaum eine Rolle.
Die 181 Solaranlagen in Dohma haben eine überdurchschnittliche Größe von 24,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 4,4 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Dohma beträgt 153 €/m² und deutlich über dem Sachsen-Schnitt von 70 €/m². Platz 2 der teuersten Gemeinden in Sachsen.
Beim Glasfaserausbau hat Dohma noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 92,1%. Auch beim Mobilfunk ist Dohma mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Dohma gut ausgebaut (14,9 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Dohma
Mit 81,2% fossiler Heizenergie in Dohma gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 24,5 kWp in Dohma deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Dohma erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.