Breitingen

Baden-Württemberg PLZ 89183 354 Einwohner 2.9 km²
70
Solaranlagen
22,5%
Gas-Heizung
168 €
Bauland/m²
20,5%
Glasfaser

Breitingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 354 Einwohnern und 2.9 km² Fläche.

Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.

Beim Heizungsmix fällt Breitingen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 15,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 50,8% ausmachen.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist Breitingen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 197,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 70 mit 1,3 MWp.

Der Baulandpreis in Breitingen beträgt 168 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².

Bei der Breitbandversorgung erreichen 88,7% der Haushalte in Breitingen mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 20,5%.

🔥 Heizung & Energieträger

120 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
22,5%
Heizöl
28,3%
Fernwärme
2,5%
Wärmepumpe
15,8%
Holz/Pellets
23,3%

☀️ Solaranlagen

70
Anlagen
1,3 MWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage18,4 kWp
Erste Anlage04.12.2001
Letzte Anlage19.01.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

168 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B330%
Grundsteuer A330%
Gewerbesteuer340%

🌐 Internet & Breitband

88,7%
≥ 50 Mbit/s
20,5%
≥ 100 Mbit/s
20,5%
≥ 1 Gbit/s
20,5%
Glasfaser
74,2%
4G Mobilfunk
60,3%
5G Mobilfunk

📍 Gemeindeprofil

Einwohner354
Fläche2.9 km²
Bevölkerungsdichte122 Ew/km²
Postleitzahl89183
BundeslandBaden-Württemberg

💡 Tipps für Breitingen

Heizungswechsel prüfen

Mit 50,8% fossiler Heizenergie in Breitingen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.

Vorreiter bei Wärmepumpen

Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 15,8% in Breitingen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.

Eigenverbrauch optimieren

Die durchschnittliche Anlagengröße von 18,4 kWp in Breitingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.

Glasfaseranschluss prüfen

Der Glasfaserausbau in Breitingen schreitet voran (20,5%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.

Häufige Fragen zu Breitingen

Wie heizt man in Breitingen?
Holz und Pellets spielen in Breitingen eine überdurchschnittliche Rolle: 23,3% der 120 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (28,3%), Holz/Pellets (23,3%). Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 15,8% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Breitingen unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Breitingen?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Breitingen rund 197,7 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 70 Anlagen mit 1,3 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 04.12.2001 ans Netz, die neueste am 19.01.2026.
Was kostet Bauland in Breitingen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Breitingen beträgt 168 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Breitingen deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 84.345 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 330%.
Wie schnell ist das Internet in Breitingen?
In Breitingen können 88,7% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 20,5% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 20,5% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 74,2% 4G-Abdeckung, 60,3% 5G.

Gemeinden in der Nähe

Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2022 (Statistikportal), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.