Bosbüll ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 277 Einwohnern und 6.3 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Beim Heizungsmix fällt Bosbüll positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 56,4% ausmachen.
Die 46 Solaranlagen in Bosbüll haben eine überdurchschnittliche Größe von 1329,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 61,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Bosbüll beträgt 87 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Bosbüll gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 95,5% Glasfaserquote und 95,5% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Bosbüll mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Bosbüll hervorragend aufgestellt: 2 Ladepunkte (72,2 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
78 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage1329,1 kWp
Erste Anlage28.12.2007
Letzte Anlage17.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B367%
Grundsteuer A340%
Gewerbesteuer400%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner277
Fläche6.3 km²
Bevölkerungsdichte43 Ew/km²
Postleitzahl25899
BundeslandSchleswig-Holstein
💡 Tipps für Bosbüll
Heizungswechsel prüfen
Mit 56,4% fossiler Heizenergie in Bosbüll gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,8% in Bosbüll zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 1329,1 kWp in Bosbüll deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Häufige Fragen zu Bosbüll
Wie heizt man in Bosbüll?
Die Heizenergieträger in den 78 Gebäuden von Bosbüll verteilen sich so: Gas (33,3%), Fernwärme (25,6%), Heizöl (23,1%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 56,4%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 12,8% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Schleswig-Holstein (Ø 49,8% Gas) liegt Bosbüll deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Bosbüll?
Die 46 Solaranlagen in Bosbüll fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 1329,1 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 61,1 MWp. Die älteste Anlage ging am 28.12.2007 ans Netz, die neueste am 17.02.2026.
Was kostet Bauland in Bosbüll?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Bosbüll beträgt 87 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Bosbüll deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt von 148 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 43.925 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 367%.
Wie schnell ist das Internet in Bosbüll?
Bosbüll zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Schleswig-Holstein: 95,5% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 95,5% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Bosbüll?
Mit 72,2 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Bosbüll hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 2 Ladepunkte an 2 Standorten bereit (44 kW Gesamtleistung). Schnelllader sind noch nicht verfügbar.