Binswangen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.368 Einwohnern und 11.9 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Binswangen ist Heizöl mit 50,9% noch vor Gas (8,0%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 58,9% der 652 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Binswangen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 201,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 275 mit 4,2 MWp.
Der Baulandpreis in Binswangen beträgt 147 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Binswangen liegt mit 14,5% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 96,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Binswangen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
652 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage15,2 kWp
Erste Anlage10.07.2001
Letzte Anlage30.12.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B350%
Grundsteuer A400%
Gewerbesteuer330%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.368
Fläche11.9 km²
Bevölkerungsdichte114 Ew/km²
Postleitzahl86637
BundeslandBayern
Binswangen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlBinswangenBayernDeutschland
Gas-Heizung8,0%21,6%37,4%
Wärmepumpe8,9%6,2%5,1%
Bauland147,8 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser14,5%27,7%41,7%
💡 Tipps für Binswangen
Heizungsbestand prüfen
In Binswangen heizen noch 50,9% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 15,2 kWp in Binswangen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 14,5% Glasfaseranteil hat Binswangen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Binswangen
Wie heizt man in Binswangen?
Holz und Pellets spielen in Binswangen eine überdurchschnittliche Rolle: 22,4% der 652 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (50,9%), Holz/Pellets (22,4%). Der Wärmepumpenanteil von 8,9% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Binswangen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Binswangen?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Binswangen rund 201,0 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 275 Anlagen mit 4,2 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 10.07.2001 ans Netz, die neueste am 30.12.2025.
Was kostet Bauland in Binswangen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Binswangen beträgt 147 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Binswangen deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 73.920 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 350%.
Wie schnell ist das Internet in Binswangen?
In Binswangen können 96,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 30,9% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 14,5% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.