Die Gemeinde Bernhardswald liegt in Bayern und zählt 5.366 Einwohner bei einer Fläche von 71.8 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Bernhardswald ist Heizöl mit 60,3% noch vor Gas (4,7%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 65,0% der 1.225 Gebäude fossil.
Die 959 Solaranlagen in Bernhardswald haben eine überdurchschnittliche Größe von 33,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 31,7 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Bernhardswald beträgt 274 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Die Glasfaserversorgung in Bernhardswald liegt mit 18,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Bernhardswald mit 99,8% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Bernhardswald gut ausgebaut (7,5 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
1.225 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage33,1 kWp
Erste Anlage–
Letzte Anlage02.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B350%
Grundsteuer A350%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner5.366
Fläche71.8 km²
Bevölkerungsdichte74 Ew/km²
Postleitzahl93170
BundeslandBayern
Bernhardswald im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlBernhardswaldBayernDeutschland
Gas-Heizung4,7%21,6%37,4%
Wärmepumpe6,9%6,2%5,1%
Bauland274,1 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser18,9%27,7%41,7%
💡 Tipps für Bernhardswald
Heizungsbestand prüfen
In Bernhardswald heizen noch 60,3% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 33,1 kWp in Bernhardswald deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 18,9% Glasfaseranteil hat Bernhardswald erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Bernhardswald
Wie heizt man in Bernhardswald?
Die Heizenergieträger in den 1.225 Gebäuden von Bernhardswald verteilen sich so: Heizöl (60,3%), Holz/Pellets (19,5%), Wärmepumpe/Solarthermie (6,9%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 65,0%. Der Wärmepumpenanteil von 6,9% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Bernhardswald deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Bernhardswald?
Die 959 Solaranlagen in Bernhardswald fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 33,1 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 31,7 MWp. Die älteste Anlage ging am – ans Netz, die neueste am 02.03.2026.
Was kostet Bauland in Bernhardswald?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Bernhardswald beträgt 274 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 137.030 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 350%.
Wie schnell ist das Internet in Bernhardswald?
In Bernhardswald können 97,0% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 93,1% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 18,9% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 99,8% 4G-Abdeckung, 99,8% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Bernhardswald?
In Bernhardswald gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 88 kW. Das entspricht 7,5 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.