Bad Überkingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.788 Einwohnern und 24.0 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Von den 1.463 Gebäuden in Bad Überkingen heizen 36,5% mit Gas und 35,5% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 4,5%, Holz/Pellets auf 11,8%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Bad Überkingen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 115,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 436 mit 5,8 MWp.
Der Baulandpreis in Bad Überkingen beträgt 251 €/m², über dem Bundesdurchschnitt.
Beim Glasfaserausbau hat Bad Überkingen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,5% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,8%. Auch beim Mobilfunk ist Bad Überkingen mit 93,3% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Bad Überkingen hervorragend aufgestellt: 11 Ladepunkte (29,0 pro 10.000 Einwohner) an 5 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Bad Überkingen
Mit 72,0% fossiler Heizenergie in Bad Überkingen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Bad Überkingen üblichen Anlagengrößen von 13,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,5% Glasfaseranteil hat Bad Überkingen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.